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Kulturförderung

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LSO Konzerte für Emmer Klassikfans


Vergünstigt zum Klassikkonzert in das KKL: Das Luzerner Sinfonieorchester LSO offeriert Ihnen, liebe Emmerinnen und Emmer, drei ausgewählte Konzerte auf dem silbernen Tablett.

Hochstehende Klassik zum reduzierten Preis.

So bestellen Sie:

  1. Entscheiden Sie sich für das Angebot Ihrer Wahl
  2. Bestellen Sie Anzahl Tickets der gewünschten Kategorie inklusive Ihrem Namen, Vornamen, Adresse unter kultur@emmen.ch
  3. Bestellbestätigung, Rechnung und Tickets erhalten Sie per Post direkt vom Luzerner Sinfonieorchester
Angebot 1 Sonntag , 20. Januar 2019, 11  Uhr Martinee mit Rudolf Buchbinder
Angebot 2 Montag, 25. März 2019, 19.30 Uhr Die Fünfte von Beethoven
Angebot 3 Freitag, 10. Mai 2019, 19.30 ICMA Gala

Der Preis pro Karte mit 40% Rabatt beträgt:

Angebote 1+2      Angebot 3  
Kat. 1: CHF 72.00 (anstelle CHF 120.00) Kat. 1: CHF 39.00 (anstelle CHF 65.00)  
Kat. 2: CHF 57.00 (anstelle CHF 95.00) Kat. 2: CHF 27.00 (anstelle CHF 45.00)  
Kat. 3: CHF 42.00 (anstelle CHF 70.00)    
Kat. 4: CHF 30.00 (anstelle CHF 50.00)      


Matinee mit Rudolf Buchbinder

Sonntag, 20. Januar 2019
11:00 Uhr, KKL Luzern Konzertsaal

Luzerner Sinfonieorchester

John Storgårds, Leitung
Rudolf Buchbinder, Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-Moll KV 466

Joseph Haydn (1732 – 1809)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 11 D-Dur Hob. XVIII:11

Jean Sibelius (1865 – 1957)
Sinfonie Nr. 6 d-Moll op. 104

Beides sind Klavier-Klassiker, und nur fünf Jahre stehen zwischen Haydns D-Dur-Klavierkonzert und Mozarts d-Moll-Werk. Dennoch scheinen sie Welten zu trennen. Haydn schrieb sein Konzert 1780 – aber wir wissen selbst heute nicht, ob es für den modernen Kielflügel oder für das althergebrachte Cembalo gedacht war. Es ist ein spielfreudiges Konzert, und der Klavierpart stellt durchaus virtuose Ansprüche. Es atmet den Geist der Zeit, ist entsprechend unterhaltsam und – im ungarisch gefärbten Finalsatz – witzig kapriziös. Ganz anders klingt die d-Moll-Welt in Mozarts Klavierkonzert KV 466, das 1785 entstanden ist: Nichts mehr erinnert hier an gefällige Unterhaltung. Im Gegenteil, hier herrschen jene dunkeln, zuweilen gar dramatischen Klänge vor, die Mozart später im «Don Giovanni» und im Requiem wieder aufnehmen sollte. Soloklavier und begleitendes Orchester haben nur selten dieselben Themen und kontrastieren deshalb in zuweilen recht scharfer Form, besonders eklatant im langsamen Mittelsatz. Zwei klassische Klavierkonzerte aus der alten Donaumonarchie, aber was für unterschiedliche musikalische Welten.

 

Die Fünfte von Beethoven

Montag, 25. März 2019

19:30 Uhr, KKL Luzern  Konzertsaal

Luzerner Sinfonieorchester

Michael Sanderling, Leitung

Behzod Abduraimov, Klavier

 

Heinz Holliger (*1939)
Ostinato funebre, für kleines Orchester
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67
Sergei Rachmaninoff (1873 – 1943)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll op. 30

Es gibt Werke, die scheinen wie ein Komet vom Himmel zu fallen, mitten in die musikgeschichtliche Gegenwart. Leuchtende Fixpunkte sind es, ganz besonders Beethovens Fünfte. Jeder kennt ihr hastig klopfendes Anfangsmotiv, mittlerweile ein Inbegriff für klassische Musik, schlechthin. So schrieb der deutsche Dichter ETA Hoffmann über die Fünfte: «Beethovens Musik bewegt die Hebel des Schauers, der Furcht, des Entsetzens, des Schmerzes.» Auch Goethe reagierte fassungslos: «Sehr gross, ganz toll; man möchte fürchten, das Haus fiele ein.» Alle erkannten sofort die einzigartige künstlerische Qualität dieser Sinfonie sowie deren Ausnahmerang innerhalb der Musikgeschichte. Im 19. Jahrhundert wurde sie als ein sinfonisches Drama von Niederlage und Triumph, von Leid und Erlösung interpretiert: «Per aspera ad astra», einem Grundgedanken europäischer Philosophie und Kultur verpflichtet. Die Bewunderung ist ihr geblieben bis heute: Jede erneute Aufführung von Beethovens Fünfter löst Staunen und leidenschaftliche Begeisterung aus.

 

ICMA-Gala

Freitag, 10. Mai 2019

19:30 Uhr, KKL Luzern, Konzertsaal

Luzerner Sinfonieorchester

Lawrence Foster, Leitung

Nelson Freire, Klavier – Lifetime Achievement

Weitere Gewinner werden im laufenden Jahr angekündigt.
(Artist of the Year / Young Artist of the Year)

Maurice Ravel (1875 – 1937)
«Ma Mère lʼOye»
Frédéric Chopin (1810 – 1849)
Barcarolle op. 60
Georges Bizet (1838 – 1875)
Carmen-Suite (Auswahl von Lawrence Foster)
Georges Bizet
L’Arlésienne-Suite (Auswahl von Lawrence Foster)

Einmal im Jahr werden seit 2010 im Rahmen einer festlichen Gala die International Classical Music Awards (ICMA) verliehen. Hochspannung ist angesagt, ein bisschen ist das wie bei der Oscarverleihung: Welches waren die besten Einspielungen im vergangenen Jahr? Darüber befindet eine 17-köpfige Jury, bestehend aus 14 Musikfachzeitschriften bzw. deren Chefredaktoren in ganz Europa, inklusive Russland und der Türkei. Auch die Schweiz ist hier mit der Kulturzeitschrift «Musik & Theater» stets vertreten. Preise werden in den unterschiedlichsten Musikkategorien vergeben: Oper, Sinfonik, Instrumentalkonzerte, Solorezitals, Kammermusik, alte Musik, zeitgenössische Musik usw. CDs und DVDs werden berücksichtigt, das Spektrum all dieser Preise soll letztlich das weite Spektrum unseres heutigen Musiklebens abbilden. Wie gesagt, einmal im Jahr werden die Preisgewinner verkündet, und zwar im Rahmen einer festlichen Gala, jedes Jahr in einem anderen Land. 2019 fällt die Gastgeberrolle erstmals dem Luzerner Sinfonieorchester zu – ein einzigartiges Kulturereignis im KKL Luzern.