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"Würden wir nicht daran glauben, hätten wir es nicht gemacht"

Dieses Jahr finden die Luzerner Designtage zum ersten Mal in Emmen statt. Nach acht Jahren in der Stadt Luzern verlässt "DesignSchenken" das angestammte zu Hause und wagt Neues in der Viscosistadt. Was sind die Gründe? Nachgefragt bei den Organisatoren.

Vom 1. bis 3. Dezember verwandeln knapp 100 Schweizer Designlabels die Visocsistadt in eine Design Messe. Die Luzerner Designtage "DesignSchenken" finden zum ersten Mal in Emmen statt. Der besondere Weihnachtsmarkt bietet nicht nur unzählige kreative Geschenkideen, sondern auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Events und Kultur. Franziska Bründler, Initiantin und Simone von Rickenbach, Projektleiterin von "DesignSchenken" im Gespräch über den Umzug nach Emmen.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen nach Emmen zu ziehen?
Franziska B.: Einerseits hatten wir schlichtweg keinen Platz mehr in der Stadt, andererseits wollten wir nach acht Jahren in der Luzerner Altstadt einen neuen Schritt wagen. Die Viscosistadt bietet die idealen Bedingungen für unsere Ausstellung.

Welche?
Franziska B.: Viel Fläche, offene Räume und ein Umfeld, welches für Projekte aus der Kreativwirtschaft offen ist. Seit dem Umzug der Hochschule Luzern - Design & Kunst entwickelt sich das ehemalige Industrieareal immer mehr zu einem kreativen Knotenpunkt.
Simone v.R.: Wir hatten die Entwicklung auf dem Viscosiareal schon länger im Auge. Momentan ist der richtige Zeitpunkt für den Wechsel: Die Entwicklung auf dem Areal ist so weit, dass es für uns ein guter Moment zum Einsteigen ist. Sie aber auch noch nicht zu weit fortgeschritten. So können wir ebenfalls etwas zum Areal beitragen.

Könnt ihr in Emmen an den bisherigen Erfolg anschliessen?
Franziska B.: Würden wir nicht daran glauben, hätten wir es nicht gemacht. Dadurch, dass wir vor fünf Jahren, Eintrittspreise eingeführt haben, haben wir kaum Laufkundschaft. Diejenigen, die ans "DesignSchenken" kommen wollen, die kommen.
Simone v.R.: Da die Viscosistadt ist in aller Munde ist, aber erst wenige sie bereits konkret besichtigt haben, glauben wir, dass viele Leute zusätzlich kommen werden, um sich noch das Areal anzuschauen. Das Gebiet hat die Leute neugierig gemacht.
Franziska B.: Insgesamt ist die Ausstellung attraktiver geworden. Sie ist grösser, gebündelt, wir haben zahlrieche neue Installationen und mit dem Kinderatelier im akku auch ein Angebot für die Jüngsten. Wir haben rund doppelt so viele Aussteller. Der Umzug nach Emmen ist ein Zukunftsentscheid. Hier können wir uns so entfalten und schaffen, wie wir es wollen.

Im neuen Areal hat es einen ganz anderes Flair als in der Luzerner Altstadt. Wie wirkt sich der industrielle Kontext auf "DesignSchenken" aus?
Franziska B.: Ich finde es eine sehr schöne Kombination: Wir wollen jungen Leuten, die selber produzieren, Ideen haben und ein Handwerk pflegen eine Plattform bieten. Das passt sehr gut in die Geschichte und die Gegenwart des Areals, wo auch heute noch industriell produziert wird.
Simone v.R.: Das industrielle Umfeld bietet Möglichkeiten, die wir vorher nicht hatten. Wir können etwa neue und grössere Installationen realisieren. Wir sind nun viel flexibler.

Was war die grössten Herausforderungen beim Umzug?
Simone v.R.: Das Ausstellungskonzept haben wir übernommen. Die Organisation selbst aber fing von null an. Wir mussten uns neu in die Räume ein denken.
Franziska B.: Für uns ist es eine grosse zeitliche, wie auch finanzielle Investition.

Wie seid ihr von der Viscosistadt aufgenommen worden?
Franziska B.: Sehr wohlwollend. Einige machen auch bereits am Programm mit. Das freut uns sehr, denn wir haben von Beginn an aktiv die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern gesucht.
Simone v.R.: Wir freuen uns auch auf das Netzwerk in der Viscosistadt. Da kann sich ein sehr schönes Zusammenspiel ergeben.

Mit welchen Vorbehalten habt ihr zu kämpfen?
Franziska B.: In Emmen mit keinen. Wir wurden in der Viscosistadt sehr offen empfangen. Allgemein aber denken die Leute oftmals, dass Design sehr teuer und elitär ist. Das trifft nicht zu. Wir haben für jeden etwas.
Simone v.R.: Es gibt vieles zu Entdecken und wir haben sehr witzige und interessante Sachen, die hauptsächlich in der Schweiz hergestellt werden: Möbel, Kleider, Accessoires, Schmuck und vieles mehr.

Wie blickt ihr in die Zukunft?
Simone v.R.: Wir glauben an den Standort. Wie haben uns für die Viscosistadt entschieden, weil sie uns sehr viele Möglichkeiten bietet. Wir können auf dem Areal wachsen. Das Potenzial ist gegeben.
Franziska B.: Für uns ist das Areal sehr spannend und wir sind offen für die Entwicklungen. Wir wollen hier bleiben und die Messe hier aufbauen.

DesignSchenken

Ausstellungsorte
  • ast beschriftet, Fadenstrasse 22
  • Baltensweiler,Staldenhof2 I
  • Hochschule Luzern – Design & Kunst | Bau 745, Nylsuisseplatz 1
  • Kunstplattform akku, Gerliswilstrasse 23
  • Nylon 7, Spinnereistrasse 1
  • Provisorium, Spinnereistrasse 3
Öffnungszeiten

  • Fr, 1.12.: 14 – 20 Uhr
  • Sa, 2.12.: 10 – 20 Uhr
  • So, 3.12.: 10 – 17 Uhr
Eintritt

  • Tagespass: 10 CHF
  • 3-Tagespass: 15 CHF
  • Kinder unter 16 Jahren bezahlen keinen Eintritt

Informationen
Weitere Informationen finden Sie unter: www.designschenken.ch
DesignSchenken - Luzerner Designtage
DesignSchenken - Luzerner Designtage

Datum der Neuigkeit 12. Nov. 2017