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Emmer helfen wenn's kracht

Quietschende Bremsen, dann ein lauter Knall: Nur eine unachtsame Sekunde im Verkehr und schon ist's passiert! Mühsam und langwierig ist das Regeln der Folgen. Die Rede ist von Unfällen und Pannen, die selbst den besten Fahrzeuglenkern unter uns passieren können. Schnelle Hilfe in solchen Situationen leistet ein innovatives Emmer Unternehmen.

Bisher pannen- und unfallfrei durchs Leben gefahren? Dann gehören Sie zu den Glücklichen. Denn vielen Autolenkern ist eine Panne oder ein Unfall vertrauter, als ihnen lieb ist. Doch was passiert eigentlich, wenn man mitten auf der Strasse stehen bleibt, wer hilft? Und wer kümmert sich um beschädigte Unfallfahrzeuge? Wir haben bei der Autohilfe Zentralschweiz AG aus Emmen nachgefragt, denn das Unternehmen der Familie Hammer hat kürzlich sein neues Kompetenzzentrum für Pannen- und Unfallhilfe eröffnet.

Wie man gekonnt den Stau umschifft
Die Autohilfe steht gestrandeten Lenkern rund 365 Tage im Jahr und 24 Stunden pro Tag zur Verfügung. Dies setzt natürlich eine gute Organisation und ein kompetentes, eingespieltes Team voraus. Davon konnten sich Besucher am Tag der offenen Tür des Unternehmens selbst überzeugen. Man sah, wie von der Zentrale aus Einsätze mittels digitalen Hilfsmitteln effizient koordiniert und geleitet wurden. Dank diesen digitalen Helfern weiss die Einsatzleitung stets, wo sich die Mitarbeiter befinden und wer sich in der Nähe des Unfallortes aufhält. So kann gezielt und schnell reagiert werden. Aktuellste Staumeldungen auf dem Monitor helfen, den Mitarbeiter gekonnt am stockenden Verkehr vorbei zu lotsen und so möglichst schnell Pannen- oder Unfallhilfe zu leisten. Der am Unfallort eintreffende Mitarbeiter verschafft sich einen kurzen Überblick und meldet sich dann via Handy bei der Zentrale, um allenfalls weitere nötige Fahrzeuge aufzubieten. Dann werden die Unfallwracks geborgen und aufs Pannenfahrzeug aufgeladen.

Lächeln bitte!
Beim Firmensitz in Emmen angekommen, geht's zuerst einmal zum Fotografen. Im hauseigenen und schweizweit einzigartigen Shooting Raum kann dank einer Plattform, die sich um 360 Grad drehen lässt, ein beschädigtes Fahrzeug rundum genauestens abgebildet werden. Diese Anlage ermöglicht es, den Dialog zwischen Pannendienst und Versicherer wesentlich effizienter zu machen, vielfach spart man sich den Schadensexperten und den Transport zum Mechaniker. Im Idealfall ist so innert einigen Stunden ein Schadensdossier komplettiert. Das erspart dem gestrandeten Autolenker auch das lange Warten auf Versicherungsergebnisse. So ist der auf den Knall folgende bürokratische Aufwand nur noch ein halber Graus. Ist die Fotosession beendet, wird das Unfallwrack in einem regalähnlichen Gestell platzsparend versorgt.

Achtung, Achtung, hier spricht die Polizei!
Handelt es sich um ein von der Polizei konfisziertes Fahrzeug, beispielsweise um ein Raserauto, wird es von der Autohilfe bis zum juristischen Prozessende verwahrt. Ist das Fahrzeug gar in einen Kriminalfall verstrickt, wird es im sogenannten Sicherstellungsraum für den Spurenschutz abgestellt oder weggesperrt.

Was Unfallfahrzeuge mit der Luftfracht zu tun haben
Bei beschädigten Elektrofahrzeugen sieht der Prozess etwas anders aus: Da sich deren Lithium-Ionen-Akkus noch Stunden nach dem Unfall entzünden können und damit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen, können diese neu in die mit automatischem Löschsystem ausgestatteten Quarantäne-Container gebracht werden, bis die Gefahr gebannt ist. Die Idee für dieses System stammt aus der Luftfracht, ist aber für die Anwendung an Autos eine Weltneuheit.

Sind Sie also jemals in einem Unfall verwickelt, ist es wahrscheinlich, dass sie mit diesem Emmen Unternehmen, dem grössten Dienstleister für Pannen- und Unfallbergung der Zentralschweiz, zu tun haben werden.

Wir wünschen weiterhin gute und sichere Fahrt!
Gemeindepräsident Rolf Born spricht am Eröffnungsanlass des neuen Autohilfe-Kompetenzzentrums in Emmen (im Hintergrund die schweizweit einzigartige Fotobox)
Gemeindepräsident Rolf Born spricht am Eröffnungsanlass des neuen Autohilfe-Kompetenzzentrums in Emmen (im Hintergrund die schweizweit einzigartige Fotobox)

Datum der Neuigkeit 8. März 2018