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Schlussabrechnung der Sanierung und Erweiterung Schulhaus Gersag schliesst mit minimaler Kostenüberschreitung ab

Nachdem die Arbeiten zur Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Gersag im letzten Herbst abgeschlossen werden konnten, legt nun der Gemeinderat Emmen die Bauabrechnung mit einer minimalen Kostenüberschreitung von 1.2 % oder Fr. 424‘114.20 vor. Mit Bericht und Antrag 08/15 wird dem Einwohnerrat die Schlussabrechnung von Fr. 34‘363‘830.20 zur Genehmigung unterbreitet.

Der bewilligte Baukredit von 32‘380‘000 Franken – ohne Einrechnung der Bauteuerung - wurde über die 4-jährige Bauzeit indexiert und mit 4.82% der Bauteuerung angepasst, sodass der effektive Baukredit inklusiv Teuerung 33‘940‘716 Franken beträgt. Die nun vorliegende Schlussabrechnung kommt auf eine Summe von 34‘363‘830.20 Franken. Dies entspricht einer Kostenüberschreitung von 1,2% oder 424‘114.20 Franken gegenüber dem Baukredit inklusiv Teuerung. Der generelle Verzicht auf Reserven im Kostenvoranschlag für dieses anspruchsvolle und vielfältige Projekt hat die Umsetzung stark geprägt. Jegliche Mehrkosten mussten mit Kompensationen abgefangen werden. Bereits mit der Auftragsvergabe zeichnete sich eine enge Kostensituation ab. Mit einem permanenten Optimierungsprozess konnte Unvorhergesehenes weitgehend aufgefangen und Mehrkosten im Rahmen gehalten werden. In der Schlussabrechnung werden Mehrkosten beim Neubau jedoch Einsparungen bei der Sanierung der bestehenden Bauten ausgewiesen. Baudirektor Josef Schmidli wertet die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Gersag als „anspruchsvolles und gelungenes Werk, bei minimaler Kostenüberschreitung.“ Unter konsequenter Anwendung des Submissionsgesetzes konnten 60% (19.5 Millionen Franken) der Auftragssumme an einheimische Unternehmer vergeben werden.

Umfassende Sanierung und Neubau
Die bestehenden Gebäude der Schulanlage Gersag wurden umfassend saniert. Gebäudehüllen und Gebäudetechnik wurden erneuert, das Raumprogramm mit Gruppenzimmern ergänzt und den heutigen schulischen Anforderungen angepasst. Die Anlage wurde durch den Neubau eines Primarschultraktes und einer Dreifachturnhalle (Gersaghalle) ergänzt. Das Neubauprojekt des Büros Konstrukt, Luzern wurde mit dem Award „bestarchitects14“ ausgezeichnet. Das Label würdigt höchste architektonische Leistung und gehört zu den renommiertesten Architektur-Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Der Sanierung und Erweiterung der Schulanlage im Gersag stimmte das Stimmvolk im November 2010 mit einem deutlichen Abstimmungsergebnis von 73% JA zu.

Notwendige Investition in den Schulstandort Emmen
Gegenwärtig sind in Emmen über 1‘000 Wohnungen im Bau. Aufgrund des bestehenden Zonenplans und der laufenden Siedlungsentwicklungsprojekte rechnet Emmen mit einem Wachstum auf ca. 34‘000 bis 36‘000 Einwohnerinnen und Einwohner bis ins Jahr 2030. „Diese Entwicklung hat eine direkte Auswirkung auf den Schulraum“, sagt Susanne Truttmann, Schuldirektorin der Gemeinde Emmen. Nach der Sanierung und Erneuerung der Schulanlage Gersag sowie der Bewilligung zur Erneuerung des Schulhauses Hübeli durch den Einwohnerrat stehen gemäss Schulraumplanungsbericht 2014 (B+A 15/14) weitere Investitionen in den Schulkreisen Erlen und  Emmen-Dorf an.

Der Bericht und Antrag zur Schlussabrechnung Gersag wird dem Einwohnerrat am 19. Mai 2015 zum Beschluss vorgelegt. Die Sitzung ist öffentlich.

Weitere Auskünfte erteilen
Josef Schmidli, Baudirektor, Tel direkt 076 444 98 40
Susanne Truttmann, Schuldirektorin, Tel direkt 079 756 06 21

Dokument Medienmitteilung Schlussabrechnung Schulanlage Gersag (pdf, 126.8 kB)


Datum der Neuigkeit 24. Apr. 2015