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Das Le Théâtre zieht nach Emmen ins Gersag

Emmenbrücke, 12.04.2016 - Der Gemeinderat Emmen und die Greber circomedia AG stellen die Weichen für das Musical- und Eventhaus Le Théâtre (bisher in Kriens) am neuen Standort Gersag. Die Betriebsführung des Kongresszentrums Gersag und der angrenzende Restauration wird neu vergeben. Mit einem sanften Umbau erhält das Kongresszentrum Gersag innen und aussen ein frisches Gesicht. Bereits ab Herbst 2017 sollen die Le Théâtre-Musicalproduktionen in Emmen über die Bühne.

Es kommt nicht häufig vor, dass eine etablierte Kulturinstitution einen neuen Standort evaluiert. Das Le Théâtre hat sich in den vergangen zehn Jahren als bedeutende Kultur- und Eventstätte der Zentralschweiz mit über 220'000 Besucherinnen und Besuchern etabliert und setzt mit einem Standortwechsel ihre konkreten Pläne zur Weiterentwicklung um. In der Zusammenarbeit sehen die Le Théâtre Betreiberin Greber circomedia AG als auch die Gemeinde Emmen entscheidende Vorteile und haben dazu einen Letter of Intent unterzeichnet.

Bereicherung für die Kultur
Das neue Le Théâtre soll Platz für 540 Personen und ein führender Spielort für die freie Szene in den Bereichen Musical, Comedy, Konzerte und populäres Theater der Zentralschweiz werden. Im Zentrum Gersag kann der Musical- und Kulturbetrieb langfristig gesichert und auch erweitert werden. Es erfüllt mit seiner bestehenden Infrastruktur, der optimalen Verkehrserschliessung durch den öffentlichen Verkehr sowie ausreichend Parkplätzen ideale Rahmenbedingungen für den zukünftigen Betrieb als Kulturstätte. Das Le Théâtre geniesst national, in der Musicalszene auch international einen hervorragenden Ruf und wird als eigenständiger Kulturbetrieb das kulturelle Angebot bereichern. Die Gemeinde Emmen unterstreicht damit seine dynamische Entwicklung und gewinnt kulturell eine weitere, wichtige Imagekomponente hinzu.

Machbarkeitsstudie präsentiert
Eine Machbarkeitsstudie der MMJS Jauch-Stolz Architekten AG zeigt auf, dass für das Le Théâtre im Kongresszentrum Gersag mit verhältnismässigen Investitionen optimale Räumlichkeiten für den Theaterbetrieb ermöglicht werden können und wie sich das 1972 erbaute Kongresszentrum Gersag visuell verändern wird. Die Nord-West Fassade erhält eine neue Fensterfront sowie eine mit Textilien bespannte Aussenhaut. Im Innern wird ein neuer verglaster Aufzug für 36 Personen eingebaut. Im Dach- und Kellergeschoss entstehen neue Proberäume für den Eigenbedarf von Le Théâtre, Vereine und externe Kulturproduzenten. Das Farbkonzept der Innenräume wird aktualisiert, die Materialisierung von Fronten und Flächen verändert. Der Theatersaal erhält eine aufsteigende Zuschauerrampe, die – je nach Anlasskonzept – auch kurzfristig wieder abgebaut werden kann. Investitionen werden im Bereich Technik (Licht und Ton) getätigt, um das Haus für die diesbezüglich anspruchsvollen Musicals „fit“ zu machen.

Tiefes Investitionsvolumen
Die MMJS Jauch-Stolz Architekten AG wurde nun vom Gemeinderat Emmen beauftragt, die erwarteten Kosten für den Um- und Ausbau zu ermitteln. Es wird heute von einem tiefen, einstelligen Millionenbetrag ausgegangen, der in den Umbau investiert werden muss. Es ist vorgesehen, dass die Gemeinde als Vermieterin jene Kosten wie der Fassadenumbau oder der Einbau der Liftanlagen übernehmen wird. Die theaterspezifische Innenausstattung mit Veranstaltungstechnik und Mobiliar für den Betrieb des Le Théâtre wird von der Betreibergesellschaft übernommen.

Hoher wirtschaftlicher Nutzen
Mit einer stark frequentierten Kulturstätte wie dem Le Théâtre mit rund 20'000 Eintritten jährlich würde ein bedeutender Steuerzahler nach Emmen kommen, der ohne Subvention auskommt. Zudem würden gemeinsam mit dem Le Théâtre eine Reihe weiterer Unternehmen der beiden Eigentümer Sonja Greber und Andréas Härry mit insgesamt 40 Arbeitsplätzen ihren Sitz nach Emmen verlegen. Den Investitionen beim Ausbau steht ein hoher wirtschaftlicher Nutzen gegenüber. Denn die Marktbedingungen für das Kongresszentrum Gersag sind schwierig und führen seit Jahren regelmässig zu roten Zahlen. Von 2009 bis heute wurde das Kongresszentrum mit knapp 2 Millionen Franken unterstützt. Diese Zuschüsse könnten aufgrund der geplanten Neuausrichtung bereits ab Sommer 2017 wegfallen. Für Urs Dickerhof, Finanzdirektor der Gemeinde Emmen geht diese Rechnung auf: "Weniger Zuschüsse und im Gegenzug Mehreinnahmen durch Billettsteuer – das ist eine einmalige Chance für Emmen."

Neue Betriebsführung Zentrum Gersag
Ein wesentlicher Teil der Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Emmen und der Greber circomedia AG wird auch die Auslagerung der Kongresszentrumsverwaltung sein. Unter der Regie von Greber circomedia AG als Mieterin sollen ab Sommer 2017 die Bewirtschaftung von Räumen und Sälen, das angeschlossene Restaurant Gersag sowie eigene und Fremdproduktionen des Le Théâtre zusammengefasst werden. Von der neuen Betriebsführung soll daher auch das Zentrum Gersag selbst profitieren. Gemeindepräsident Rolf Born meint: "Das Zentrum Gersag kann sich mit Le Théâtre und einer professionellen Betriebsführung aus einer Hand noch stärker als Event- und Spielstätte positionieren". Das Zentrum Gersag wird dabei Dach für Events und Anlässe jeglicher Art bleiben. Die Nutzungsmöglichkeiten für Einwohnerratssitzungen, Vereine oder kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen fliessen mit in die kommenden Vertragsverhandlungen ein. Der Gemeinderat und die Greber circomedia AG sind an einem langfristigen Nutzungsvertrag interessiert, der für beiden Seiten Planungs- und Investitionssicherheit bedeutet. Von der Auslagerung an die Greber circomedia AG nicht betroffen sind die gemeindeeigenen Betriebe Restaurant s'Rossmoos sowie die Gastronomie der Badeanlagen Mooshüsli.

Politischer Prozess und weiteres Vorgehen
Die laufenden Vertragsverhandlungen zwischen der Gemeinde Emmen und der Greber circomedia AG entscheiden auch über den weiteren politischen Prozess. Bleiben die Investitionen und die Vertragsgestaltung innerhalb der Kompetenz des Gemeinderates, so würden diese als ordentliches Geschäft im Gemeinderat abgewickelt. Es ist jedoch anzunehmen, dass der Gemeinderat im Sommer 2016 das Geschäft als Bericht und Antrag dem Einwohnerrat präsentiert. Bei Vertragsparteien möchten das Projekt zügig angehen, damit im November 2017 bereits die erste Musical-Produktion realisiert werden kann.

Download der Mediendokumentation sowie Bildmaterial unter: https://goo.gl/OkrQyz


Auskünfte erteilen ab 12. April 2016 um 14.30 Uhr:
Rolf Born, Gemeindepräsident / Direktor Sicherheit und Sport, Tel.: 041 268 02 51,
E-Mail: rolf.born@emmen.ch
Andréas Härry, Co-Geschäftsleiter von Le Théâtre, Tel.: 041 340 88 66,
E-Mail: a.haerry@le-theatre.ch



Emmen, 12. April 2016
Aussenansicht
Aussenansicht Le Théâtre

Dokument MM_Le_Theatre_kommt_ins_Gersag.pdf (pdf, 182.3 kB)


Datum der Neuigkeit 12. Apr. 2016