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Geschichte

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vorhergehendes Ereignis

Wachstum und Bauboom

 

Der Zweite Weltkrieg bedeutet für die Gemeinde gefüllte Auftragsbücher in der Industrie. 1942 werden die Eidgenössischen Flugzeugwerke gegründet. Zwischen 1939 und 1946 wächst die Emmer Bevölkerung um 21 Prozent von 8553 auf 10700 Einwohner. Die zahlreichen Arbeiter und Angestellten benötigen – meist günstigen – Wohnraum und so setzt bereits gegen Ende des Krieges ein Bauboom ein. Die Emmer Betriebe versuchen der Wohnungsnot mit firmeneigenen Wohnsiedlungen und günstigen Wohnbaukrediten entgegen zu wirken. Die Firmen «von Moos» und «Viscose» errichten an verschiedenen Orten Arbeitersiedlungen (z.B. Sonnenhof, Ober-Emmenweid, Erlenring). Prominentes Beispiel einer Firmenwohnsiedlung ist die «Wohnkolonie Feldbreite». Sie wird 1943 vom Alfred-Schindler-Fonds realisiert und von Bund und Gemeinde subventioniert. Ziel ist es, Arbeiterfamilien erschwinglichen Wohnraum zu bieten. Die zu den Einfamilienhäusern gehörenden Gartenflächen sollen die Selbstversorgung mit Gemüse ermöglichen.

Wohnkolonie Feldbreite 1943
 

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