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Geschichte

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Immigrationswelle und umstrittene Autobahnführung

 

Explosionsartiges Wachstum, gesteigertes Tempo und neue Technologien verändern die Arbeitswelt in den 1950er Jahren von Grund auf. Frauen und Männer aus Italien, später auch Spanien, migrieren in die Schweiz und finden Arbeit bei den Emmer Industrie- und Baubetrieben. Für viele mündet die als vorübergehend gedachte Zeit der saisonalen Arbeitswanderung in eine definitive Auswanderung. Die damit einhergehende Veränderung der Bevölkerungsstruktur stellt die Gemeinde vor neue Herausforderungen. 1950 leben ca. 500 Personen ausländischer Herkunft in Emmen, 1964 sind es bereits deren 3500. Ende 2007 ist die Zahl der Ausländer auf 8569 gestiegen; das entspricht 31% der Bevölkerung.

In den 1960er-Jahren soll eine Zonenplanung für Ordnung im zerstreuten Siedlungsbild der Gemeinde sorgen. Die Planung einer Autobahn quer durch die neuen Wohngebiete provoziert den Widerstand der Bevölkerung und führt zu zahlreichen Debatten um die Linienführung der Nationalstrasse. Gebaut wird ab 1966 die Variante «Ost». Die Proteste aus verschiedenen Bevölkerungskreisen bewirken lediglich eine leichte Verschiebung der Streckenführung in östlicher Richtung, sodass das Quartier Meierhöfli nicht durchfahren, sondern tangiert wird. Die Lärmbelastung durch die Autobahn nimmt um die Jahrtausendwende so stark zu, dass der Bau von Lärmschutzwänden notwendig wird.

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