Gemeinde Emmen
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Wenn am 12. Februar 2026 morgens um fünf auf dem Chilbiplatz die Emmer Fasnacht startet, sind die Gaugewäudler Ämmebrogg bereits zum 50. Mal dabei. 1976 gründete sich die Fasnachtstruppe im Gaugewald beim Reusszopf – einem Ort mit sagenumwobener und düsterer Geschichte. Mit traditionell mystischen Sujets ziehen die Gaugis seither in den Fasnachtstagen durch die Strassen.
Inzwischen sind sie eine wahre Fasnachtsinstitution. Über 100 Mitglieder zählt der Verein. 64 davon sind aktive Guuggenmusikanten. 20 weitere Gaugis schmeissen den Gaugewagen. Unter den Mitgliedern finden alle Generationen Platz. Vom Gründungsmitglied bis zu jugendlichen Fasnachtsverrückten.
Der Verein ist eine bunte und eingeschworene Truppe. Und wer einmal dabei ist, bleibt es meist auch – ganz nach dem Motto «Einisch Gaugi, emmer Gaugi». Die Gaugis sind mehr als ein Fasnachtsverein. Sie sind eine Familie mit einer nunmehr 50-jährigen Geschichte.
Gaugi-Jubiläum – unübersehbar!
Ein halbes Jahrhundert will ausgiebig gefeiert sein, und das können die Gaugewäudler bestens! So wird ihr Jubi für die Emmer Fasnachtsbevölkerung unübersehbar sein. Am Ämmer Fasnachtsumzug werden die Gaugis standesgemäss mit der Nummer 1 laufen – in einem festlichen Sujet und flankiert von Jubi-Fahnen. An ausgewählten Standorten werden grosse Banner auf den runden Geburtstag hinweisen und es gibt sowohl am SchmuDo als auch am Fasnachtssonntag Apéros, um gemeinsam anzustossen.
Die Mitglieder werden mit zahlreichen Souvenirs ausgestattet. Auf diesen wird das Jubi-Logo zu sehen sein. Ein neues Vereinslogo, welches vom Designer des originalen Gaugi-Logos Bruno «Brisi» Isenschmid entworfen wurde. Am Fasnachtsfreitag geht dann wie gewohnt die «Gaugeparty» auf dem Chilbiplatz über die Bühne. Heuer werden die Gaugis speziell auch einen eigenen Geburtstagsauftritt hinlegen – die Emmer Fasnachtsfans dürfen sich in den rüüdigen Tagen also auf ganz viel Gaugi-Power freuen!
Highlights im ganzen Jahr
Die Feierlichkeiten gehen weit über die Fasnachtstage hinaus. Organisiert durch ein eigens geschaffenes Jubi-OK unter der Leitung des Ur-Gaugewäudlers Nöggi Koch, finden über das ganze Jubi-Jahr immer wieder spezielle Aktivitäten statt.
Gestartet sind die Gaugis mit einem Neujahrs-Apéro für Angehörige des Vereins, der die ganze Gaugi-Familie zusammenbrachte. Bereits zuvor haben sie im eigens eingerichteten Tonstudio im Pfarreiheim Gerliswil ihr gesamtes Repertoire aufgenommen, welches dann als Jubi-Album veröffentlicht wird. Neben dem Ohrenschmaus wird es auch einen Gaugi-Jubi-Film geben. Eine Dokumentation mit vielen spannenden und lustigen Anekdoten aus fünfzig Jahren Vereinsgeschichte.
Noch vor der Fasnacht werden die Gaugis eine Reise nach Bad Wörishofen unternehmen. Der Verein verbindet eine lange Freundschaft mit dem Kurort im Allgäu und so werden die Gaugewäudler auch da ihren Geburtstag mit guten Freunden feiern.
Nach der Fasnacht dauert das Jubi-Jahr noch bis zum Jahresende an. Es finden gemeinschaftliche Anlässe wie ein Skitag oder ein Osterevent statt. Besonders hervorzuheben gilt es auch den «Tag des Denkmals» am 30. Mai 2026. Dabei werden die Gaugewäudler ihrem Denkmal im Reusszopf neuen Glanz verleihen und die Stelle des ehemaligen Gaugewalds, der Geburtsstätte des Vereins, neu aufleben lassen.
So richtig gefeiert wird der runde Geburi dann am 27. Juni 2026 noch einmal. Dann findet das öffentliche Jubifäscht der Gaugis im Tramhüsli statt – eine ganztägige Feier für alle!
Jubireise nach Belgien
Im Juli werden die Feierlichkeiten dann auch noch auf einer gemeinsamen Reise nach Gent in Belgien ausgelebt. Am grossen «Gentse Feesten» werden die Gaugis zu den Top Acts gehören und für vier Tage die Luzerner Fasnachtskultur präsentieren. Dazu haben sie sich mit der Gilde der «Stroppendragers» (zu Deutsch «Strickträger») zusammengeschlossen. Es treffen sich also zwei Vereine, die ihren Namen einem ähnlichen historischen Hintergrund verdanken, um das Gaugi-Jubi-Jahr europaweit zu würdigen.