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Edwin Beeler mit dem Emmer Kulturpreis 2026 geehrt

1. September 2026
Mehr als 80 Gäste haben am 28. August 2026 die feierliche Verleihung des Emmer Kulturpreises 2026 an den Filmemacher Edwin Beeler miterlebt. Die Gemeinde Emmen und die Kulturkommission würdigten damit sein herausragendes filmisches Schaffen sowie die gesellschaftliche und historische Bedeutung seiner Werke.

In seiner Laudatio zeichnete der Theologe und Medienwissenschaftler Charles Martig ein eindrückliches Bild von Edwin Beelers Filmschaffen. Beeler sei ein «Kulturkatholik aus der voralpinen Innerschweiz, der mit der Kamera in die Höhe gestiegen ist, ohne den Boden zu verlassen, aus dem er stammt». Seine Filme verbänden Verwurzelung und kritischen Blick, persönliche Geschichten und gesellschaftliche Fragen.

Martig hob insbesondere Beelers Fähigkeit hervor, die Innerschweiz weder als reine Idylle noch als blosse Anklage zu zeigen, sondern in ihrer ganzen Vielschichtigkeit. Seine Kamera richte den Blick auf das Vertraute und oft auch auf das Verdrängte – und eröffne damit eine Perspektive, die weit über die Region hinausreiche.

Feierliche Preisübergabe
Gemeinderat und Kulturdirektor Brahim Aakti führte in der Kunstplattform Akku durch den Abend und überreichte Edwin Beeler den mit 3000 Franken dotierten Kulturpreis. Die Schweizer Violinistin Helen Maier und der Schwyzerörgeler Dominik Flückiger begleiteten die Würdigung von Edwin Beelers Schaffen musikalisch und sorgten damit für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Mit der Preisverleihung würdigt die Gemeinde Emmen einen Künstler, der seit vier Jahrzehnten Geschichten sammelt, Menschen zuhört und mit seinen Filmen Erinnerungen, Landschaften und gesellschaftliche Fragen miteinander verbindet.

Eindrücke der feierlichen Preisverleihung gibt's in der Bildergalerie.

Ein Mann erhält auf Bühne eine Urkunde
Der Emmer Kulturpreis 2026 geht an den Filmemacher Edwin Beeler. (Bild: pbi)