31. März 2021
Was sich andernorts bereits bewährt hat, soll nun auch auf Emmer Schularealen eine positive Wirkung entfalten: Die Gemeinde Emmen geht mit Überwachungskameras gegen Littering und Vandalismus vor.

Auf den Schulanlagen Gersag, Sprengi, Riffig und Erlen ist aktuell ein zunehmendes Problem mit Vandalismus und Littering zu beklagen. Um dem entgegenzuwirken, startete die Gemeinde Emmen kürzlich ein Pilotprojekt mit dem «Team blitzblank» des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks SAH Zentralschweiz und ergänzt diese mit regelmässigen Patrouillen der Securitas und Einsätzen der Mobilen Jugendarbeit.

Da es sich bei Littering allerdings um ein Phänomen mit vielfältigen Ursachen handelt, reicht eine Massnahme in aller Regel nicht aus, um das Problem in den Griff zu bekommen. Deshalb ist nun auf den genannten Schulanlagen zusätzlich eine mobile Videoüberwachung installiert worden. Die Kameras können, falls nötig, mit geringem Aufwand an andere Plätze verschoben werden.

Gute Erfahrungen
Auf der Friedhofanlage Gerliswil, wo es in der Vergangenheit ebenfalls vermehrt zu Littering und Vandalenakten gekommen ist, wurde bereits vor einiger Zeit ein solches Kamerasystem installiert. Dieser Einsatz hat sich bewährt und soll nun auch auf den Schularealen eine entsprechende Besserung bewirken.

Die installierten Videokameras haben nicht den Zweck, Personen zu überwachen. Die Aufzeichnungen sind nur durch autorisierte Personen einsehbar, wobei das aufgenommene Material lediglich dann gesichtet wird, wenn etwas vorgefallen ist, um die Täterschaft identifizieren zu können. Die Video-Aufzeichnungen werden nach maximal 96 Stunden durch Überschreibung gelöscht.

Überwachungskamera
Dank Videoüberwachung weniger Littering: Was andernorts funktioniert, soll auch auf Emmer Schulanlagen ihren Zweck erfüllen. (Bild: bst)

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