21. September 2022
Das Grundwasservorkommen des Grundwasserträgers Reusstal ist auch im Jahr 2022 trotz Trockenperiode stabil. Für die Emmer Bevölkerung ist genügend Trinkwasser in bester Qualität verfügbar.

Der niederschlagsarme Sommer 2022 machte sich in der Schweiz flächendeckend bemerkbar. So wurde bereits im Juli in gewissen Gebieten zum Wassersparen aufgerufen. Nicht so in der Gemeinde Emmen. Aber warum ist dies so?

Die Wasserversorgung Emmen gewinnt das Trinkwasser aus dem Grundwasserstrom der Reuss und der kleinen Emme. Infolge der starken Infiltration der beiden Flüsse in das Grundwasservorkommen unterliegt dieses nur marginalen bis nicht spürbaren Schwankungen des Grundwasserträgers. Dank des grossen Einzugsgebietes der beiden Nährflüsse – die Reuss entspringt am Gotthardmassiv und die kleine Emme im Napfgebiet – ist die Anreicherung des Grundwassers permanent gegeben. Zudem werden die Grundwasservorkommen im Kanton Luzern vom Amt für Umwelt und Energie, welches für die Grundwasservorkommen im Kanton Luzern verantwortlich ist und Konzessionen vergibt, überwacht.

Trotzdem ist Wassersparen durchaus sinnvoll. Die Wasserversorgung Emmen verweist diesbezüglich auf folgende Massnahmen:

  • Duschen statt baden
  • Bewässern der Gärten nur wenn es wirklich nötig ist
  • Geschirrspüler und Waschmaschinen nur vollständig gefüllt in Betrieb setzen
  • Auto-Reinigung nur wenn es nötig ist
  • Für das kleine Geschäft die Spartaste beim Spülkasten verwenden
  • Wasser nicht ungenutzt laufen lassen, beispielsweise beim Zähneputzen, Duschen, Rasieren, etc.

Aktuell befasst sich die Wasserversorgung Emmen (WVE) intensiv mit einer möglichen Strommangellage. Auch für diesen Fall ist die WVE vorbereitet und wird alles daransetzen, der Bevölkerung das Trinkwasser verlässlich und in erstklassiger Qualität bereit zu stellen.

Weitere Infos unter wasser-emmen.ch.

Trinkwasserbrunnen
Die Trinkwasserressourcen in Emmen sind trotz Hitzesommer stabil. (Bild: Wasser Emmen)