6. Februar 2020
Im Ernstfall ist die Alarmierung der Bevölkerung im Kanton Luzern sichergestellt. So lautet das Fazit des diesjährigen Sirenentests vom 5. Februar 2020.

Wie der Kanton Luzern mitteilt, konnte lediglich bei zwei von 199 stationären Sirenen keine Alarmierung ausgelöst werden. Bei den mobilen Sirenen versagten drei von 112 ihren Dienst. Die genauen Fehlerquellen werden in den nächsten Tagen durch die Abteilung Zivilschutz des Kantons Luzern ermittelt und behoben.

Im Rahmen des Sirenentests 2020 wurde parallel zum zweiten Mal schweizweit die Alarmierung per Alarm-App «Alertswiss» überprüft. Die Alarm-App an sich funktionierte, allerdings seien die Alarmmeldungen der App auf Geräten mit dem Betriebssystem iOS zu spät gekommen, teilt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs) mit. Dies deshalb, weil die Meldungen gleichzeitig in sämtlichen Kantonen ausgelöst wurden. Die App-Entwickler nehmen sich nun der Sache an.

Was gilt bei einem echten Sirenenalarm?
Wenn der allgemeine Alarm ausserhalb eines angekündigten Sirenentests ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall wird die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören oder sich über die Alertswiss-Kanäle zu orientieren. Die Anweisungen der Behörden sind zu befolgen, ebenfalls sind die Nachbarn zu informieren.

Sirenentest 2020
Der Sirenentest 2020 im Kanton Luzern war erfolgreich. (Bild: Alertswiss)