Gemeinde Emmen
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Das neue Forschungszentrum für Erdbeobachtung der ETH Zürich wird nicht in Emmen realisiert, sondern im D4 Business Village in der Gemeinde Root. Der Entscheid fiel nach einem mehrstufigen Evaluationsverfahren mit insgesamt 46 eingereichten Bewerbungen aus dem Kanton Luzern.
Für die Gemeinde Emmen ist das Ergebnis zwar enttäuschend – gleichzeitig überwiegt eine positive Bilanz. «Natürlich hätten wir uns sehr gefreut, das ETH Swiss GeoLab in Emmen willkommen zu heissen», sagt Gemeindepräsidentin Ramona Gut-Rogger. «Aber wir haben in kurzer Zeit gemeinsam mit unseren Partnern ein starkes, überzeugendes Gesamtbild unseres Standorts entwickelt. Darauf können wir stolz sein. Dass es einer unserer Standorte in die engere Auswahl geschafft hat, zeigt zudem klar: Emmen wird als Innovationsstandort wahrgenommen und ernsthaft in Betracht gezogen.»
Emmen mit starkem Auftritt
In den vergangenen Monaten hat sich Emmen intensiv mit der eigenen Zukunft als Innovationsstandort auseinandergesetzt. Gemeinsam mit Arealentwicklern, Unternehmen und weiteren Akteuren entstand eine Bewerbung, die weit über ein klassisches Dossier hinausging: mit einer eigenen WebsiteExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet., klarer Haltung und einem starken narrativen Auftritt.
Dabei wurde sichtbar, was Emmen heute ausmacht: ein Standort im Wandel, geprägt von industrieller Geschichte und gleichzeitig offen für neue Formen von Forschung, Technologie und Zusammenarbeit. «Der Prozess hat uns gezeigt, wie viel Dynamik und Potenzial in Emmen steckt», erklärt Carmen Sanchez, Leiterin Bereich Marketing und Wirtschaftsförderung in der Gemeinde Emmen. «Wir haben nicht nur eine Bewerbung erarbeitet, sondern das gemeinsame Verständnis für die Zukunft unseres Standorts geschärft.»
Projekte in Luzern Nord, neue Bildungsangebote, innovative Unternehmen und die Transformation ehemaliger Industrieareale zeigen, dass der eingeschlagene Weg stimmt. «Emmen bleibt ein Ort, an dem Zukunft entsteht», sagt Sanchez. «Wir sind überzeugt von unseren Stärken und wir werden weiterhin aktiv daran arbeiten, innovative Projekte und Unternehmen für unseren Standort zu gewinnen.»