Gemeinde Emmen
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Der Netzwerk-Anlass fand an einem ungewöhnlichen Ort statt, den man so nur selten erlebt: im geleerten Schwimmerbecken des Hallenbads Mooshüsli, einem besonderen Emmer Lieblingsort. Wo sonst geschwommen, trainiert und geplanscht wird, kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Schulen, Vereinen, Partnergemeinden und weiteren Institutionen zusammen.
Im Zentrum standen der persönliche Austausch, ein Rückblick auf die Geschichte des Mooshüsli und der Blick auf die kommenden Entwicklungsschritte. «Mit dem Netzwerkanlass wollten wir uns für die langjährige Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken», sagt Bruno Odermatt, Leiter Departement Immobilien und Sport. «Gleichzeitig war das 50-Jahr-Jubiläum eine gute Gelegenheit, unser Netzwerk zu pflegen, den Austausch zu stärken und gemeinsam einen Blick in die Zukunft des Mooshüsli zu werfen.»
Gemeinsam weiterdenken
Die Präsentation zeigte, wie sich das Mooshüsli über Jahrzehnte entwickelt hat: von den ersten Ideen in den 1940er-Jahren über das Freibad bis zur Eröffnung des Hallenbads im Dezember 1976. Auch spätere Sanierungen, politische Entscheide und Ereignisse wie das Jahrhunderthochwasser 2005 machten deutlich, dass die Anlage immer wieder weiterentwickelt und den Bedürfnissen der Bevölkerung angepasst wurde.
Auch in naher Zukunft stehen wichtige Fragen an. Dazu gehören unter anderem die Sanierung des Nichtschwimmerbeckens im Freibad, die im September 2026 startet, die weitere Entwicklung der Anlage mit der neuen Drehscheibe sowie der Bedarf nach zusätzlichen Wasserflächen. Dafür braucht es nicht nur Planung, sondern auch Austausch, Vertrauen und ein gemeinsames Verständnis für die unterschiedlichen Bedürfnisse.
«Ich nehme vor allem die vielen positiven Rückmeldungen und die offenen Gespräche mit», sagt Igor Trninic, Leiter Bereich Sport. «Sie haben gezeigt, wie gross das Interesse am Mooshüsli ist und wie wichtig der persönliche Austausch bleibt.»