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Gefälschte QR-Codes an Parkuhren: Vorsicht beim Bezahlen

30. Oktober 2026
Augen auf beim Bezahlen der Parkgebühr: In Luzern und Emmen sind gefälschte QR-Codes an Parkuhren aufgetaucht – unter anderem beim Mooshüsli. Die Luzerner Polizei warnt vor der Betrugsmasche und gibt Tipps, wie man sich schützen kann.

Einmal kurz den QR-Code scannen, Parkgebühr bezahlen und weiter geht's. Was praktisch klingt, kann derzeit zur Kostenfalle werden. Seit dem 12. Oktober 2026 wurden in Luzern und Emmen mehrere manipulierte QR-Codes an Parkuhren entdeckt, darunter auch beim Frei- und Hallenbad Mooshüsli.

Die Betrüger überkleben die regulären QR-Codes mit gefälschten Aufklebern. Wer diese mit der Smartphone-Kamera scannt, wird auf eine betrügerische Zahlungsseite weitergeleitet. Dort versuchen die Kriminellen, Bank- und Zahlungsdaten abzugreifen. Die Luzerner Polizei rechnet mit weiteren Vorfällen.

So schützt du dich
Die Polizei empfiehlt, QR-Codes an Parkuhren nicht mit der Handy-Kamera, sondern direkt mit der Twint- oder der jeweiligen Park-App zu scannen. Gefälschte Codes werden von diesen Apps in der Regel nicht erkannt und lösen eine Fehlermeldung aus. Vorsicht ist zudem bei schlecht gedruckten Aufklebern, Rechtschreibfehlern oder offensichtlich überklebten QR-Codes geboten.

Noch sicherer: Über die Funktion «Parkieren» in der Twint- oder einer entsprechenden Park-App lässt sich die Parkzone auch direkt auswählen und die Parkgebühr ganz ohne QR-Code bezahlen.

Wer bereits Zahlungsdaten auf einer verdächtigen Website eingegeben hat, sollte umgehend seine Bank kontaktieren, nötigenfalls die Kreditkarte oder das Bankkonto sperren lassen und bei der Polizei Anzeige erstatten.

Täuschend ähnlich, aber mit unterschiedlichem Ziel: Links der echte QR-Code einer Parkuhr, rechts die gefälschte Variante, mit der Betrüger Zahlungsdaten abgreifen wollen. (Bild: Luzerner Polizei)