Hauptinhalt

Aufstrebende Kunst im Fokus: Antoine Félix Bürcher im Akku

23. Mai 2026
Zwischen Traum und Wirklichkeit, Digitalflut und stiller Beobachtung: Mit Antoine Félix Bürcher rückt die Kunstplattform Akku ein­mal mehr eine junge, eigenständige Position ins Rampenlicht – und lädt dazu ein, Kunst neu zu entdecken.

Unter dem Titel «Der Stand der Dinge» stellt die Kunstplattform Akku regelmässig aufstrebende Kunstschaffende vor. In der Reihe, die von Caspar Danuser, dem Direktor der Akku-Kunstplattform, ins Leben gerufen wurde, bekommt jeweils eine Person eine eigene Ausstellung. Dabei ist es wichtig, dass ihr genug Raum zur Verfügung gestellt wird, um ihre Arbeit ausführlich zu zeigen.

Danuser engagiert sich schon lange für aufstrebende Kunstschaffende: Bereits in Bern führte er über vier Jahre einen eigenen Ausstellungsraum namens «mal:mal», der sich genau diesem Ziel widmete. Dieses Engagement setzt er nun bei der Akku-Kunstplattform konsequent fort. «Ziel der Reihe ist es, neue künstlerische Stimmen sichtbar zu machen, die frische Blickwinkel auf unsere heutige Welt bieten», erläutert Akku-Direktor Danuser.

Träumerisch durchdacht
Als Nächstes ist der Künstler Antoine Félix Bürcher zu Gast. Er wurde 1999 in Paris geboren, wuchs in Lausanne auf und lebt seit 2021 in Zürich. «Seine Werke», so Caspar Danuser, «wirken träumerisch und nachdenklich und trotzdem sehr bewusst und durchdacht.» Bürcher beschäftigt sich damit, wie wir heute von digitalen Bildern und Reizen überflutet werden. Dagegen setzt er Arbeiten, die lange wirken und zum genauen Hinschauen einladen.

In seinen Werken vermischen sich alltägliche Wirklichkeit, Traumbilder und erfundene Geschichten. Man könne sie nicht einfach von Anfang bis Ende «lesen», sagt Danuser und führt aus: «Sie entziehen sich einer klaren Ordnung und laden stattdessen dazu ein, offen und neugierig wahrzunehmen.»

Bürcher passe gut zu dieser Ausstellungsreihe: «Seine Kunst ist unverwechselbar und hat eine klare eigene Handschrift. Gleichzeitig spricht sie Themen an, die viele Menschen heute bewegen, wie beispielsweise das Verhältnis zwischen dem Persönlichen und dem Grossen, zwischen Surrealität und Wirklichkeit.»

Die Ausstellung ist bis am 14. Juni 2026 offen.

Öffnungszeiten
Freitag und Samstag 14 bis 17 Uhr
Sonntag 10 bis 16 Uhr

Infos unter akku-emmen.chExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Zwei Männder vor einem Gebäude.
Künstler Antoine Félix Bürcher (links) und Akku-­Direktor Caspar Danuser. (Bild: PD)