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Europäische Tage des Denkmals: Energetisch sanieren am Beispiel des Schoggiturms

7. September 2026
Am Sonntag, 13. September 2026, öffnet der Emmer «Schoggiturm» im Rahmen der Europäischen Tage des Denkmals seine Türen. Unter dem Titel «Junge Denkmäler, klimatische Herausforderungen» erhalten Interessierte spannende Einblicke in die Geschichte des Verwaltungsgebäudes sowie in die Herausforderungen seiner bevorstehenden Sanierung.

Das 1972 erbaute Verwaltungsgebäude steht exemplarisch für die Frage, wie jüngere Baudenkmäler energetisch und klimatisch fit für die Zukunft gemacht werden können. Die von der Gemeinde Emmen beauftragten Architektinnen und Architekten von Guerra Clauss erläutern anhand des laufenden Projekts, wie sich Denkmalpflege, Nachhaltigkeit und moderne Anforderungen miteinander verbinden lassen. Dabei zeigen sie auch Beispiele bereits realisierter Projekte sowie mögliche Lösungen für das Emmer Verwaltungsgebäude auf.

Mitarbeitende der Denkmalpflege Luzern beleuchten die Herausforderungen junger Objekte im Umgang mit Klima und Denkmalpflege. Ergänzt wird die Führung durch Beiträge von Michael Städelin, Projektleiter Portfolio-Management der Gemeinde Emmen. Er spricht über das Wettbewerbsverfahren sowie die Anliegen und Herausforderungen der Projektentwicklung. Patrick Rohrer, ehemaliger Bereichsleiter Hochbau und Umwelt, beleuchtet die baulichen Herausforderungen der anstehenden Sanierung.

Für die Führungen um 13.30 Uhr und 15.00 Uhr sind noch freie Plätze verfügbar. Die Führungen dauern jeweils rund eine Stunde.

Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt über die Webseite der Europäischen Tage des Denkmals: https://kulturerbe-entdecken.ch/veranstaltungen/veranstaltungen-detail/junge-denkmaeler-klimatische-herausforderungen/Externer Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Ein hohes Gebäude.
Das Gewinnerprojekt «Baldachin». (Visualisierung: Guerra Clauss Architectektinnen & Olivier Campagne)