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Knoten Gersag: Vierte Bauphase startet am 28. September 2026

23. September 2026
Die Umgestaltung des Knotens Gersag kommt planmässig voran. Am 28. September 2026 startet die vierte Bauphase. Die bisherigen Bauphasen konnten unfallfrei sowie innerhalb des vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmens abgeschlossen werden. Auch in der nächsten Bauphase bleibt der Verkehr auf dem Knoten aufrechterhalten.

Der Knoten Gersag war in der Vergangenheit immer wieder stark belastet. Das hohe Verkehrsaufkommen verschiedener Verkehrsteilnehmender, teilweise auf der Fahrbahn haltende Busse sowie Konflikte zwischen Velo- und Fussverkehr führten zu Engpässen und beeinträchtigten die Verkehrssicherheit.

Mit der laufenden Umgestaltung wird der Knoten deshalb grundlegend neu organisiert. «Wir gestalten den Knoten mit einem neuen Layout und schaffen damit klarere Verkehrswege für alle Verkehrsteilnehmenden», erklärt Urs Baumgartner, Projektleiter Tiefbau und Siedlungsentwässerung.

Neue Verkehrsführung und mehr Sicherheit
Eine wesentliche Änderung betrifft die Hauptverkehrsrichtung: Künftig führt diese über die Rüeggisingerstrasse – Gersagstrasse und entspricht damit auch der Fahrtrichtung der Busse. Wer beispielsweise zwischen Hammerkreisel und Sonnenplatz unterwegs ist, muss am Knoten Gersag künftig nicht mehr abzweigen, sondern befindet sich auf der übergeordneten Verbindung mit Vortrittsrecht.

Das neue Knotenlayout stärkt die Hauptachse Rüeggisingerstrasse-Gersagstrasse.


Der gesamte Knoten wird zudem auf Tempo 30 ausgelegt. Damit werden die Geschwindigkeiten der verschiedenen Verkehrsteilnehmenden stärker angeglichen. Die Bushaltestellen werden behindertengerecht ausgebildet und die Veloführung wird klarer und sicherer gestaltet.

Auch die Gestaltung des öffentlichen Raums wird aufgewertet. Zusätzliche Grünräume in den Aufenthaltsbereichen und Randzonen sollen die Aufenthaltsqualität verbessern.

Bauen unter laufendem Verkehr
Die Umgestaltung ist ein umfangreiches Tiefbauprojekt und bringt während der Bauzeit unvermeidbare Einschränkungen mit sich. Lärm, Staub, Umleitungen und wechselnde Verkehrsführungen gehören zum Bauablauf.

Da der Verkehr während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten werden muss, wird das Projekt in mehreren Bauphasen umgesetzt. Die Verkehrsführung sowie die Fuss- und Veloverbindungen werden dabei immer wieder angepasst. Auch Bushaltestellen werden vorübergehend verschoben.

«Ein solches Projekt unter laufendem Verkehr zu realisieren, ist anspruchsvoll. Umso wichtiger ist es, die einzelnen Bauphasen sorgfältig zu planen und die Verkehrsführung laufend anzupassen», sagt Urs Baumgartner.

Ab dem 28. September 2026 gilt die Verkehrsführung der vierten Bauphase. Wer den Knoten Gersag passiert oder dort umsteigt, sollte deshalb etwas mehr Zeit einplanen. Die Signalisationen und Informationen vor Ort zeigen jeweils den aktuell gültigen Weg.

Abschluss im Herbst 2027 geplant
Trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen schreiten die Arbeiten planmässig voran. Die bisherigen Bauphasen konnten unfallfrei und innerhalb des vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmens abgeschlossen werden.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Franken. Bund und Kanton beteiligen sich mit rund 2 Millionen Franken am neuen Bushub.

Der Abschluss der gesamten Bauarbeiten ist für Herbst 2027 vorgesehen. Bis dahin wird der Knoten Gersag noch durch mehrere Bauphasen und wechselnde Verkehrsführungen geprägt sein.

Luftaufnahme vom Knoten Gersag.
Auch während der Bauarbeiten muss der Verkehr am Knoten Gersag rollen. Die Arbeiten werden deshalb in mehreren Bauphasen ausgeführt. (Bild: pbu)